Bessere Förderung für Kombination von Ölheizung und Solarthermie

Autor: Institut für Wärme und Oeltechnik e. V.

Eine Solarthermieanlage auf dem Dach ist eine gute Ergänzung zur Ölheizung. Foto: IWO
Novelliertes Marktanreizprogramm
Mit der am 1. April in Kraft getretenen Novellierung des Marktanreizprogramms (MAP) verbessern sich die Fördermöglichkeiten für Hausbesitzer, die Sonnenenergie für ihre Wärmeversorgung nutzen möchten. Denn jetzt wird Solarthermie zur Trinkwassererwärmung wieder über das MAP gefördert. Auch bei Installation einer größeren Solarthermieanlage zur Heizungsunterstützung sieht das neue Programm Verbesserungen vor. Davon können Besitzer einer Ölheizung profitieren. Denn Öl-Brennwerttechnik lässt sich hervorragend mit erneuerbaren Energien kombinieren.
 
Eine thermische Solaranlage kann die Heizung zwar nicht ersetzen, sie aber sinnvoll ergänzen. Im Sommer können Sonnenkollektoren auf dem eigenen Dach den gesamten Bedarf an warmem Wasser decken. Auch in den Übergangszeiten helfen diese dabei, den Brennstoffbedarf zu verringern. Steht nicht ausreichend Sonnenenergie zur Verfügung, liefert die Ölheizung jederzeit so viel Wärme, wie benötigt wird. Damit die Kombination verschiedener Energieträger, also eine Hybridheizung, funktioniert, wird zudem ein Wärmespeicher benötigt. 
 
Experten wissen, dass sich mit dem Austausch einer alten Ölheizung durch die Kombination von Öl-Brennwertkessel und Solarthermie bis zu 40 Prozent Heizöl einsparen lassen. Ein weiterer Vorteil: Hausbesitzer können die Sanierung auch schrittweise durchführen – also erst den Kesseltausch vornehmen und später die Solarkollektoren ergänzen. Viele Solaranlagen wurden in den vergangenen Jahren als Ergänzung zur bestehenden Heizung installiert, besonders oft bei Ölheizungen.
 
3.200 Euro Zuschuss und mehr für Öl-Hybridheizung möglich
 
Hausbesitzer, die bei einer Modernisierung eine neue Öl-Brennwertheizung mit einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung verbinden, können durch clevere Kombination staatlicher Förderung mit der Aktion „Deutschland macht Plus!“ des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) jetzt einen Gesamtzuschuss von rund 3.200 Euro oder sogar noch mehr kassieren. Denn zusätzlich zu rund 1.200 Euro Förderung aus „Deutschland macht Plus!“ und dem Programm Energieeffizient Sanieren der KfW-Förderbank kommen dann noch mindestens 2.000 Euro MAP-Zuschuss für die Solaranlage. Damit sich angehende Modernisierer eingehend über Fördermittel informieren und diese möglichst einfach beantragen können, steht im Rahmen von „Deutschland macht Plus!“ auch ein spezieller Fördermittelservice bereit. Mehr Informationen im Internet unter www.deutschland-macht-plus.de.

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Ölheizung, Solarthermieanlage, Solarthermie, Sonnenkollektor, Solarthermie
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