Conceptwall lässt Waschtisch und Möbel noch weiter verschmelzen

Autor: Burgbad Aktiengesellschaft

Conceptwall lässt Waschtisch und Möbel noch weiter verschmelzen
Jörg Loew, Vorstand des im Sauerland beheimateten Badmöbel-Spezialisten burgbad, erwartet Großes von dem neuen Programm conceptwall. Denn das zusammen mit Designer Marc Sadler entwickelte Modulsystem vereint Waschtisch und Möbel auf besonders elegante, leicht wirkende Weise und integriert zudem zahlreiche Features, ohne dabei die Wand- bzw. die Bodenhaftung zu verlieren. Seine hohe Individualisierbarkeit macht es zu einem äußerst flexibel einsetzbaren Produkt für viele Bereiche, aber auch für viele Zielgruppen.

Für ein ausgewiesenes Designprodukt, das von einem der renommiertesten Designer der europäischen Designszene entworfen wurde, wirkt conceptwall recht bodenständig. Was ist eigentlich das Besondere daran?

Sie haben Recht, in der Formgebung der einzelnen Elemente ist Marc Sadler im konventionellen, rechteckigen Rahmen geblieben. Aber er hat sie zu einer Lösung von durchgehender Homogenität zusammengefasst, wodurch eine große Ruhe in das Möbel kommt. Marc Sadler hat versucht, alle Elemente zu verbinden – Waschtisch, Licht, Schränke – und zwar auf praktikable, einfache und unauffällige Weise. Deshalb trauen wir dem Produkt ja auch so viel Erfolg zu, weil es einfach, modern und zeitlos ist. Es fügt sich elegant, fast unauffällig in viele Umgebungen ein. Für ein Badmöbel besitzt conceptwall eine wirklich ungewöhnliche Homogenität und Leichtigkeit.

Der Trick besteht also im Vermeiden des üblichen Zusammenwürfelns von Einzelelementen? Dabei ist conceptwall doch im Grunde nichts anderes als ein großer Lego-Baukasten, oder?

Ja und nein. Conceptwall ist zwar ein umfassendes System für viele verschiedene Lösungen, formal aber eigentlich nur ein einziges großes Stück Möbel – und nicht die übliche, rein additive und daher meist heterogen wirkende Aneinanderreihung von Hochschrank, Seitenschrank, Spiegelschrank, Unterschrank und so weiter. Conceptwall ist stilistisch jeweils in sich stimmig, kann dabei aber ganz unterschiedliche Ausprägungen haben.

So ein System ist immer recht komplex. Wie funktioniert das mit dem Baukasten denn in der Praxis?

Conceptwall ist ein Baukasten-Konzept für kreative Badplaner, das wirklich einfach zu handeln ist. Es gibt Lösungen für Vorwandinstallationen und solche ohne. Dabei ist die Anzahl der einzelnen Module relativ begrenzt – aber dafür kann man sie setzen, wie man will: hier kompakt, da etwas luftiger; hier bodentief, da mit mehr Beinfreiheit; hier hoch, da nur halbhoch. Es ist ein super einfaches System, das spielerisch zusammengesetzt werden kann und eigentlich jedem Kind Spaß machen müsste. Einfach und kreativ. Und es gibt auch eine Software dazu.

Und welches formale Prinzip verfolgt das Design von conceptwall?

Das Programm ist flächiger und wirkt bei aller Kompaktheit daher eleganter als bisherige Lösungen. Und dadurch, dass die gesamte Wandfläche genutzt werden kann, bietet das Produkt auch ein Höchstmaß an Funktionalität und Stauraumnutzung. Vor allem aber stellt conceptwall eine viel elegantere Adaption von Waschtisch und Möbel dar, als wir es gemeinhin gewohnt sind.

Wie meinen Sie das?

Es finden sich doch genügend Beispiele, bei denen der Waschtisch einfach auf ein Stück Möbel aufgesetzt wird, was dann im schlimmsten Fall ein bisschen aussieht wie der Sattel auf der Kuh. Im besseren Fall verbinden sich die beiden Elemente recht gut miteinander, aber immer nur im unteren Produktbereich. Bei conceptwall haben wir eine ganz andere Verbindung zwischen Waschtisch und Möbel, eine Verbindung, die auch nach oben und zur Seite hin durchgehend homogen wirkt. Marc Sadler hat es verstanden, die Grenze zwischen Waschtisch und Möbel noch weiter zu verschmelzen.

War ein so komplexes Programm von Anfang an geplant oder ergab es sich aus der Zusammenarbeit mit Marc Sadler?

Wir haben ganz gezielt einen Designer gesucht, der zu uns passt. Dabei sind wir von den Werten ausgegangen, die burgbad ausmachen und an denen wir die letzten zwei Jahre gearbeitet haben. Die Zusammenarbeit ist äußerst produktiv. Wir werden die Geschichte fortsetzen. Dies ist erst der erste Schritt. In ein, zwei Jahren werden wir sicherlich noch ein paar Ideen umsetzen. Das Entscheidende an der Zusammenarbeit mit Marc Sadler aber war, das Badezimmermöbel ganz neu zu denken.

Marc Sadler bringt ja eine reiche Erfahrung mit – vom ersten Plastik-Ski-Stiefel über eine Badewanne bis hin zu exklusiven Leuchten für den Einrichtungsbereich. Aber er hatte noch nie mit Badmöbeln zu tun. Wie sind Sie die Aufgabe angegangen?

Bis auf einige produktionstechnisch vorgegebene Maßangaben hatte er völlig freie Hand. Mit dem Ergebnis, dass er kein Möbel im Sinne einer Kiste kreieren wollte, wie er sagte, sondern eine Wand vor der Wand. Er hat zwar nicht den Schritt getan, die Wand durch das Möbel zu ersetzen, wie es rc40 tut, aber er wollte auch nicht irgendwelche Elemente an der Wand befestigen, weil das Produkt dann wieder nur formal gemessen werden würde. Stattdessen hat er mit dem Möbel vor die eigentliche Wand eine zweite Wand gezogen. Dadurch stellt conceptwall ein völlig neues Konzept des Badmöbels dar. Das wird besonders deutlich, wenn man sich die halbhohen Konfigurationen ansieht, finde ich.

Wo sehen Sie denn den stärksten Bruch zur Tradition von Sanitärmöbeln?

Normalerweise wechselt man bei neuen Produkten nur das Design oder die Farbe, aber es handelt sich immer um dieselbe Art von Möbel. Außer vielleicht, dass das Waschbecken einmal rund und dann wieder mal rechteckig ist. Das ist aber nicht mehr die Art von Innovation, die unsere Marktpartner von uns erwarten. Also hat Marc das Problem aus einem neuen Blickwinkel betrachtet und etwas geschaffen, das einerseits moderner ist als bisherige Lösungen, andererseits aber auch zeitlos. Conceptwall ist ein modulares Produkt, das viele Möglichkeiten zur ästhetischen Veränderung bietet – wie ein Chamäleon, das sich so gut wie jedem Hintergrund und Geschmack anpassen kann. Das ganze Paket ist ein kompaktes Stück Innovation mit rund 15 Patentanmeldungen.

Warum haben Sie für die Oberflächenvarianten Bilder wie Erde, Wasser, Luft und Feuer eingeführt?

Das sind Orientierungspunkte für nationale und individuelle Vorlieben. Es gibt eine kühlere und eine wärmere Welt in Bezug auf Farben und Holztöne. Ich kann auch exklusiver werden, indem ich eine Keramik-Oberfläche wähle, ich kann Kontraste oder Farbpunkte setzen – und zwar mit dem Möbel und nicht mehr, wie früher, über die Fliesen. Die Farb- und Materialwelten hat Marc Sadler zusammen mit seiner Frau für uns entwickelt.

Gibt es denn so etwas wie nationale Vorlieben?

Es gibt zumindest national unterschiedliche ästhetische Gewohnheiten, die marktrelevant sind. Dabei fällt auf, dass es bei exklusiven Designserien kaum nationale Grenzen gibt, und im unteren Preissegment sieht sowieso vieles gleich aus. Die Mitte international zu machen ist schwierig. Conceptwall ist die erste Produktlinie, mit der wir das schaffen könnten.

Also ein echtes Multitalent. Wann wird man mehr davon sehen können?

Wir freuen uns schon darauf, conceptwall auf unserer wichtigsten Marktplattform, der ISH in Frankfurt, ausführlich vorstellen zu können. Ich glaube, wir haben noch nie ein Produkt so variantenreich präsentiert wie jetzt conceptwall auf der kommenden Messe.

Weitere Informationen:

www.burgbad.de

burgbad, deutscher Hersteller von Möbeln und Einrichtungskonzepten für das Bad, wurde 1945 im westfälischen Bad Fredeburg gegründet. Seit 2010 ist das international agierende Unternehmen mit Produktionsstandorten in Bad Fredeburg, Greding, Lauterbach-Allmenrod sowie im französischen Nogent le Roi 100%ige Tochter der ECZACIBASI-Gruppe. Die Marke burgbad bietet unzählige kreative Lösungen zur Verwirklichung von individuellen, stilsicheren Bädern in hoher ästhetischer und technischer Qualität. 

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Badmöbel, WCs-Allgemein, Bidets, Badzimmer-Spiegel, Spiegel , Spiegelschränke, Duschwannen, Badewannen, Waschtische, Sideboards und Schränke, Innenausbau Bäder, Bäder , Beleuchtung , Sanitäreinrichtungen / Sanitärausstattungen, Badezimmerausstattung Allgemein, Design Badausstattung
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