Kaindl: Furniertes Massivholz für Möbel und Wandverkleidungen

Autor: Initiative Furnier + Natur e.V.

Attraktive Wohnwelten. Foto: IFN/Kaindl
Bad Honnef/Wals. Holzfurnier auf Massivholz-Trägerplatte: Diesen besonderen Weg geht das österreichische Unternehmen Kaindl aus Wals in der Nähe von Salzburg. „Mit dem Produkt ‚Fumako‘ kombinieren wir die Natürlichkeit reinen Eichenholzes mit der hohen Wertigkeit des Besten des Baumes – mit feinstem Furnier“, erklärt die Geschäftsführerin Doris Buchmesser die Grundidee des neuartigen Konzepts.
Die mit Furnier veredelten Massivhölzer werden für die Herstellung eleganter Möbel und hochwertiger Wandverkleidungen verwendet. „Das Furnier gibt Möbeln und Wandverkleidungen ein besonders authentisches, hochwertiges Erscheinungsbild“, so Doris Buchmesser. Der „Brettcharakter“ der furnierten Trägerplatten wird durch das Aneinanderreihen von Echtholz-Furnierpaketen unterschiedlicher Stämme erreicht. „Diese verleihen dem Möbelstück einen lebendigen Ausdruck und optische Tiefe“, so Buchmesser. Die verfügbaren Furniere reichen von Ahorn über Kirsche bis Nuss, aber auch markante Holzkreationen wie Eiche Altholz, Nuss mit Splint, Kernesche und viele weitere Furniere in den unterschiedlichsten Farbgebungen sind verfügbar. „Die damit furnierten Massivholzplatten bieten neben ihrer individuellen Optik noch einen weiteren, wesentlichen Vorteil gegenüber konventionellen Platten: Sie sind aufgrund der Fertigung der Trägerplatte aus keilgezinkten Stäben sehr formstabil“, erklärt Buchmesser. „Dadurch können sie in nahezu jedem Bereich der Möbelherstellung sowie der Produktion von Wandverkleidungen in Wohn- und Geschäftsgebäuden eingesetzt werden.“ 
 
So wird Furnier hergestellt:
 
Furnier wird aus dem Holz ausgewählter Bäume gewonnen, die überwiegend in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gewachsen sind. Die für die Produktion zumeist verwendeten Baumarten sind Ahorn, Buche, Eiche, Esche und Nussbaum aus heimischen, europäischen und im Falle von Eiche, Ahorn und Nussbaum auch amerikanischen Wäldern. Ist der richtige Baum mit interessanter Optik und Struktur gefunden, wird er geschält, gemessert oder gesägt. Dabei entstehen Holzblätter, die rund 0,45 bis 6 Millimeter dick sind. Diese werden getrocknet, nach Qualität und Sorte gestapelt, auf die gewünschte Größe zugeschnitten und zu einem Deck zusammengesetzt. Diese Furnierdecks werden anschließend auf Trägermaterialien wie Massivholz-Stäbchenplatten, Spanplatten, MDF-Platten, Multiplexplatten oder Sperrholz aufgeleimt und verpresst. So entstehen dann zum Beispiel auch die Oberflächen edler Möbel, die dank der Stabilität und Pflegeleichtigkeit von Holz eine hohe Gebrauchstauglichkeit aufweisen. IFN/DS
 
Initiative Furnier + Natur (IFN)
Die Initiative Furnier + Natur (IFN) e.V. wurde 1996 von der deutschen Furnierwirtschaft und ihren Partnern gegründet. Ziel des Vereins mit Hauptsitz in Bad Honnef ist die Förderung des Werkstoffes Furnier. Er wird getragen von europäischen Unternehmen aus der Furnierindustrie, dem Handel und der Furnier verarbeitenden Industrie sowie Fachverbänden der Holzwirtschaft. 
 
Weitere Informationen zum Thema Furnier unter www.furnier.de
 

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Furniere, Echtholzfurniere, Möbelteile, Möbelfertigteile
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