Keimzelle für Innovationen

Autor: NORKA - Norddeutsche Kunststoff- und Elektro- gesellschaft Stäcker mbH & Co. KG

Foto: NORKA_Viessmann_de
Das neue Viessmann Technikum in Allendorf (Eder)
Als Familienunternehmen an der Schwelle zur vierten Generation hat Viessmann in seiner hundertjährigen Geschichte immer wieder technische Meilensteine gesetzt. Mehr als 1.500 Patente und Schutzrechte belegen die große Innovationskraft des Herstellers von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen. Um auch in Zukunft die Rolle des technologischen Schrittmachers der Branche einzunehmen, wurde im Frühjahr 2017 mit dem Viessmann Technikum ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum eröffnet.
 
Offenheit und Transparenz prägen die Architektur des Neubaus: Raumhoch verglaste Fassaden und Wände, ein zentrales Atrium und das durchlässige Raumprogramm fördern die Kommunikation zwischen den Teams aus Ingenieuren, Technikern, Mechatronikern, Laboranten, Produktmanagern und Softwareentwicklern. Besonders deutlich wird dies in der zentralen Halle mit den Prüfständen. Die Atmosphäre erinnert auf den ersten Blick an eine Industriehalle, gleichzeitig an ein Großraumbüro, und selbst Teamsitzungen oder Präsentationen können direkt an den Prüfinseln abgehalten werden. Die große Fläche der zehn Meter hohen Halle verlangte nach leistungsfähigen Strahlern. Auf den Verkehrsflächen, zu denen auch die Podeste der Prüfstände und eine umlaufende Galerie gehören, mussten großzügige und gleichmäßig verteilte Beleuchtungsstärken generiert werden. Ebenso galt es, Blendung auf den Computerdisplays und Schreibtischen zu vermeiden, und gleichfalls musste – trotz Verschattung durch die Plattformen – an den Prüfeinrichtungen selbst gute Sicht garantiert werden.
 
Überzeugend in Technik und Design
 
Mit zwei Leuchtentypen von NORKA konnten überall in der Halle optimale Sehbedingungen geschaffen werden. Unter der Hallendecke, in 9 Meter Lichtpunkthöhe, kommen die LED-Strahlerleuchten CENTAURUS zum Einsatz. Hier wurde die Variante mit vier LED-Arrays, neutralweißer Lichtfarbe (4.000 K) und breitstrahlender Lichtverteilung gewählt. In dieser Ausführung 300N generiert der Strahler 27.760 Lumen Brutto-Lichtstrom bei 212 Watt Systemleistung. Mit der daraus resultierenden hohen Lichtausbeute von 130 Lumen/Watt sind die Strahlerleuchten ein wichtiger Bestandteil des energieeffizienten Gebäudebetriebs.
 
Aber auch mit einem anderen, für Hallenstrahler eher ungewöhnlichen Argument konnte sich der CENTAURUS für dieses Projekt qualifizieren. Die klare und funktionsorientierte Architektursprache des Technikums sollte sich auf Wunsch des Bauherrn und der Architekten auch in seinen Ausstattungsdetails wiederfinden. Als Grundform taucht häufig das Quadrat auf. So sind beispielsweise in einem quadratischen Raster vier Prüfplätze um jeweils einen quadratischen Turm angeordnet. Das flache quadratische Design der CENTAURUS Strahlerleuchte korrespondiert damit ganz hervorragend. Für eine Hallenfläche von 15 mal 15 Metern kommen jeweils acht Strahler zum Einsatz, immer vier sind um einen Prüfstand herum symmetrisch platziert.
 
Projektspezifische Anpassung
 
Das Augenmerk bei der Beleuchtung richtete sich auf die Erfüllung aller lichttechnischen Normvorgaben und auch auf einen gestalterischen Aspekt: Während sich bei der Serienausführung des CENTAURUS die einzelnen LED-Arrays hinter der Abdeckscheibe sichtbar abzeichnen, wurde die Leuchte für das Technikum etwas modifiziert. Hinter der Leuchtenabdeckung liegt nun zusätzlich eine Satin Ice Scheibe, sodass die Lichtaustrittsfläche völlig homogen erscheint. Diese Maßnahme vermeidet irritierende Spiegelungen in den Glasflächen und beruhigt die Deckenansicht.
 
Robuste Lichtqualität
 
Die Ausleuchtung der Arbeits- und Prüfplätze unterhalb der Podeste übernehmen die NORKA Leuchten vom Typ ZUG. Die LED-Rohrleuchten mit transopalem Leuchtenrohr sind an der Unterseite der Plattformen abgependelt. Sie fügen sich mit ihrer klaren, reduzierten Form ebenfalls gut in das Designkonzept des Technikums ein. Mit 6.700 Lumen Lichtstrom bei einer Leistungsaufnahme von nur 53 Watt sorgen sie für eine helle und homogene Ausleuchtung der Arbeitsplätze. Hinsichtlich Robustheit und Langlebigkeit bieten sie die bekannte NORKA Qualität; das sichert lange Standzeiten und eröffnet dem Betreiber weitere Vorteile hinsichtlich Investitionssicherheit und Nachhaltigkeit.
 
Bauherr: Viessmann Werke GmbH & Co. KG, Allendorf (Eder)
Architekten: RSE Planungsgesellschaft mbH, Kassel
Technische Gebäudeausrüstung: Schnepf Planungsgruppe Energietechnik,
Nagold, http://www.pg-schnepf.de
Leuchten: NORKA, Hamburg, www.norka.de
Fotos: Viessmann Werke
 

Themen

LED-Strahlerleuchten, Robuste Lichtqualität
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