Mehr Wettbewerb bei Wärmepumpen-Heizstrom

Autor: Stiebel Eltron GmbH & Co. KG

Welche Wärmepumpe auch immer für Heizung und Warmwasserbereitung zuständig ist: Bundesweit werden mehr und mehr Heizstrom-Tarife angeboten.
Günstigere Angebote bundesweit im Kommen
 
Sowohl das Bundeskartellamt als auch die Bundesnetzagentur drängen seit Jahren auf mehr Wettbewerb im Bereich Heizstrom. Jetzt kommt Bewegung in den Markt. Betreiber von Wärmepumpen können mittlerweile zwischen mehreren Heizstromtarifen wählen – und dabei schnell einige hundert Euro sparen. Der Anbieterwechsel funktioniert genau wie bei einem Haushaltsstromzähler. 
 
Früher waren die örtlichen Stromanbieter verpflichtet, spezielle Tarife für alle Kunden anzubieten, die mit Strom heizen. Dazu gehören sowohl Stromtarife für Wärmepumpen als auch für Wärmespeicher. Seit Mitte 2007 bestand diese gesetzliche Verpflichtung nicht mehr. Meist war man in der Vergangenheit daher gezwungen, auf die nicht immer günstigen Tarife regionale Anbieter zurück greifen zu müssen. Im schlimmsten Fall bezahlen Verbraucher mit den Stromtarifen für die Wärmepumpe genauso viel pro Kilowattstunde wie die normalen Haushaltskunden.
 
„Das ändert sich zur Zeit zum Nutzen der Wärmepumpenbesitzer“, erläutert Stiebel-Eltron-Geschäftsführer Karlheinz Reitze. „Zunehmend gibt es Konkurrenz von überregionalen Anbietern mit deutlich günstigeren Heizstromtarifen für Wärmepumpen und damit der Möglichkeit zum Anbieterwechsel – und das bundesweit.“ Einer Studie der Verbraucherzentrale NRW zufolge gibt es bereits mindestens ein Dutzend überregional tätige Versorger, die Heizstromtarife mit attraktiven Preisen anbieten. 
 
So beispielsweise die Städtischen Werke in Kassel. Als erstes Stadtwerk bietet der fünftgrößte Ökostromversorger bundesweit Wärmepumpen- und Speicherheiztarife zu 100 Prozent mit sauberem Strom aus regenerativen Quellen. Herkunft und Qualität des Stroms werden laufend vom TÜV Nord auditiert und qualifiziert.
Heizung komplett ohne CO2-Ausstoß
 
Die Möglichkeit, Ökostrom zu nutzen, hilft insbesondere auch in Städten, in denen bislang kein spezieller Wärmepumpen-Tarif angeboten wird. Da die Wärmepumpe vor Ort komplett emissionsfrei arbeitet und durch die Gewinnung von erneuerbarer Umweltenergie nur zu einem Bruchteil zusätzliche Antriebsenergie in Form von Strom benötigt, ist sie grundsätzlich eines der umweltfreundlichsten Heizsysteme. Kommt der Wärmepumpenstrom darüber hinaus von einem Ökostromanbieter wie den Städtischen Werken, wird das Haus komplett CO2-frei beheizt. 
 
So ergeben sich beispielsweise für das niedersächsische Holzminden bei der Suche über das Verbraucherportal Verivox folgende Angaben (www.verivox.de/heizstrom/): Für 19,63 Cent pro Kilowattstunde (inkl. 19 Prozent Umsatzsteuer) und einem monatlichen Grundpreis von 9,70 Euro, ist der saubere Heizstrom eine überlegenswerte Alternative für alle Wärmepumpenbesitzer. Bundesweit können die Tarife leicht schwanken, da unterschiedliche Netzentgelte keine einheitliche Aussage zulassen. 
 
„Glücklicherweise setzen immer mehr Menschen auf eine Wärmepumpe als Heizsystem bei der nichts verbrannt wird und machen sich damit unabhängig von fossilen Brennstoffen. Man nutzt Strom - im Idealfall attraktiven Heizstrom aus erneuerbaren Quellen - und setzt so einen Prozess in Gang, der ein Vielfaches an kostenloser und regenerativer Umweltenergie gewinnt und damit die Heizung und Warmwasserbereitung sicherstellt. Beonders energieeffiziente Wärmepumpen wie die von Stiebel Eltron, gepaart mit einem äußerst attraktiven Heizstrom stellt dann unbestritten eines der zukunftsfähigsten und ökologisch sinnvollsten Heizsystem am Markt dar“, so das Fazit von Karlheinz Reitze.
 

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Wärmepumpen, Elektriker Wärmepumpen, Heizungs-Wärmepumpen
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