Mit Ziegel gegen Wohnungsnot in Ballungsgebieten

Autor: Schlagmann Poroton GmbH & Co. KG


Durch Verzicht auf künstliche Außendämmung, optimierte Verarbeitung und Wertbeständigkeit kann mit verfüllten Poroton-Ziegeln zügig, günstig und hochwertig gebaut werden. Foto: Deutsche Poroton / Frank Korte
Studie zeigt: Ziegel ist günstiger als Beton
Statement von Clemens Kuhlemann, Geschäftsführer der Deutschen Poroton, zur Wohnungsmisere in Deutschland.
 
Berlin, August 2015 (PRG) – Für sich genommen könnten diese Zahlen Anlass für Optimismus sein: Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) rechnet für das laufende Jahr bundesweit mit der Fertigstellung von 260 000 Wohneinheiten. Das würde einen Anstieg um 6,4 Prozent gegenüber 2014 bedeuten. Rund 130 000 dieser neuen Wohnungen werden voraussichtlich im Geschosswohnungsbau realisiert.
 
Wenn man diese Zahlen in größere Zusammenhänge einordnet, besteht zu anhaltendem Optimismus jedoch kein Grund. Zum einen liegen auch die prognostizierten 260 000 Einheiten für 2015 unter denen vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) geforderten 272 000 Wohneinheiten. Zum anderen kommt laut BBSR ein mittlerweile aufgelaufener Nachholbedarf von circa 500 000 Wohnungen im Mehrfamilienhausbereich hinzu. Der GdW schätzt daher, dass in den kommenden zehn Jahren mindestens 320 000 neue Wohnungen per annum gebaut werden müssten, um die Nachfrage in Ballungszentren zu decken.
 
Weniger Sozialwohnungen, Baukosten steigen
 
Als ob dies nicht schon problematisch genug wäre, nimmt die Zahl der Wohnungen, die für die Mitte der Gesellschaft bezahlbar sind, kontinuierlich ab. Einerseits ist die Zahl der preisgebundenen Wohnungen seit 2002 von 2,6 Millionen stetig auf 1,4 Millionen Wohnungen zurückgegangen. Andererseits sind die Kosten für den Neubau seit 2000 um circa 36 Prozent gestiegen, wie eine Studie der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE Kiel) zeigt. Demnach kostete 2014 der Quadratmeter Wohnfläche in einem neugebauten Muster-Mehrfamilienhaus 871 Euro mehr als im Jahr 2000. 330 Euro davon, also fast 40 Prozent, gehen auf das Konto von Vorgaben und Anforderungen durch Bund, Länder und Kommunen.
 
Mit anderen Worten: Die Politik selbst hat durch ihre Weichenstellungen dazu beigetragen, dass die Gentrifizierung in Ballungszentren munter voran schreitet – wer sich die Mietpreise nicht mehr leisten kann, wird an den Rand gedrängt. Nun wäre es einfach, in das allgemeine Wehklagen gegenüber der Politik einzustimmen. Immerhin sorgte das Bündnis für bezahlbares Wohnen für einen Bewusstseinswandel bei maßgeblichen Bau- und Wohnungspolitikern. Ob dies tatsächlich zu einer Entschlackung kostentreibender Gesetze und Verordnungen führt, ist derzeit offen.
 
Mit Ziegel wirtschaftlich bauen
 
Es wird also bis auf weiteres auf die Baufachleute selbst ankommen, durch Optimierung von Planung und Bauablauf sowie die Wahl geeigneter Baustoffe Beiträge zum bezahlbaren Wohnen zu leisten. Wie eine Kostenstudie der ARGE Kiel zeigt, kann dies besonders günstig mit Ziegeln gelingen. So beliefen sich die Kosten für das zugrunde gelegte Mehrfamilienhaus mit einer monolithischen Ziegelkonstruktion auf 318 Euro je Quadratmeter Außenwandfläche im Median. Dasselbe Typengebäude wäre mit Stahlbetonelement- oder Ortbetonwänden und zwingend notwendiger Zusatzdämmung 12 Prozent teurer. Die jeweiligen Außenwandkonstruktionen sind bereits im Hinblick auf die EnEV 2016 gerechnet.
 
Die Vorteile des Poroton-Ziegels liegen auf der Hand: Investoren schätzen Langlebigkeit und niedrige Instandhaltungskosten. Auf wartungsintensive Außendämmung kann verzichtet werden, denn der Dämmstoff aus Mineralwolle oder Perlit ist bereits integriert. Das birgt einen weiteren Vorteil, denn die Verarbeitung von Wärmedämmverbund¬systemen kostet zusätzlich Zeit und Geld. Stattdessen wird der Putz direkt auf das Mauerwerk aufgetragen. Dank massiver Stege sind Poroton-Ziegel der optimale und sichere Putzgrund. Auf Maß gefertigte Ergänzungsprodukte wie Laibungs- und Höhenausgleichsziegel beschleunigen den Bauablauf, da aufwendiges Schneiden auf der Baustelle entfällt. 
 
Moderne Baustoffsysteme wie verfüllte Poroton-Ziegel speziell für den Geschosswohnungsbau, auf Maß gefertigte Ergänzungsprodukte sowie zeitsparende Verarbeitungskomponenten ermöglichen einen schnellen Baufortschritt und sind am besten geeignet, die Baukosten günstig zu halten, um bezahlbaren Wohnraum im Geschosswohnungsbau zu schaffen.
 
Berlin, August 2015
 
Weitere Informationen:
Deutsche Poroton GmbH
Kochstraße 6-7 - 10969 Berlin
Tel.: (030) 25 29-44 99 - Fax: (030) 25 29-45 01
 

Themen

Außendämmung, Rohbau, Bauen , Ziegel
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