Strom selbst erzeugen und nutzen

Autor: Stiebel Eltron GmbH & Co. KG

STE WHS Düsseldorf Nach der energetischen Sanierung hat sich das einst unscheinbare Vierfamilienhaus in Düsseldorf-Lohausen zum attraktiven Wohnobjekt gemausert. Foto: STIEBEL ELTRON
Wärmepumpe und Photovoltaik im Duett: Rezept gegen steigende Strompreise
Wer steigende Heiz- und Stromkosten nicht einfach hinnehmen möchte, muss handeln. Dies dachten auch die Eigentümer eines Vierfamilienhauses in Düsseldorf. Sie sanierten ihr Gebäude energetisch, wobei die Heizungssanierung im Fokus stand:  Wärmepumpe und Photovoltaikanlage ergänzen sich dabei ideal. 
 
„Als wir im Jahr 2006 das Vierfamilienhaus im Düsseldorfer Stadtteil Lohausen erwarben, war uns klar, dass wir energetisch eine Menge verbessern müssen“, beschreibt Peter H. Nöcker, Mitglied der Eigentümergemeinschaft, die Ausgangssituation. „Wir zogen erst einmal ein, um die Schwachstellen des 50er-Jahre-Hauses ‚live‘ ausfindig zu machen.“
 
Auf Messen und in Gesprächen mit Fachleuten machten sich die neuen Eigentümer  schlau. 2009 wurden dann die Weichen gestellt und 2010 folgte die Umsetzung: Die Modernisierungsmaßnahmen in den Bereichen Heizung, Dach, Fassade, Fenster, Haustür und Kellerdeckendämmung begannen. Eines der Hauptziele war, den bisherigen Energieverbrauch von 21 Liter Heizöl auf sechs Liter pro Quadratmeter zu reduzieren. 
 
Zu den Maßnahmen zählte auch die Installation einer Photovoltaikanlage. Die 4,6-Kilowatt-Peak (kWp)-Anlage auf dem Dach (Winkel 45 Grad und Süd-Ausrichtung) arbeitete gut. Fast 30 Prozent des selbsterzeugten Stroms wurden im eigenen Haus verbraucht. Aber Peter H. Nöcker, beruflich Marketingleiter bei der Baustoff-Allianz BAUEN + LEBEN, wusste, „dass da noch mehr gehen könnte“.  Er schlug eine einfache und gleichzeitig effiziente Lösung vor: die Kombination der bestehenden Photovoltaikanlage mit einer Warmwasser-Wärmepumpe zur Erhöhung des Eigenverbrauchanteils und zur Wärmeerzeugung und Speicherung. Die Eigentümergemeinschaft war mit dem Vorschlag einverstanden. 
 
„Damit konnten wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, freut sich Nöcker. Die speziell für den Einsatz in Verbindung mit Photovoltaikanlagen entwickelte Warmwasser-Wärmepumpe WWK 300 PV von STIEBEL ELTRON steigerte  die Eigenverbrauchsquote auf über 40 Prozent. Sie nutzt die vorgewärmte Umgebungsluft und entfeuchtet gleichzeitig die Kellerräume. Das beugt ganz nebenbei auch Schimmelpilzbildung vor.
 
Die WWK wurde im Waschkeller aufgestellt  – direkt unter dem Badezimmer der Erdgeschosswohnung – was kurze Leitungswege bedeutete. Seit der Wärmepumpen-Installation kann im Keller feuchte Wäsche problemlos zum Trocknen aufgehängt werden. Auf den energieintensiven Wäschetrockner können Eigentümer und Mieter immer häufiger verzichten.
 
Die nachträgliche Aufstellung der Warmwasser-Wärmepumpe war unkompliziert und innerhalb weniger Stunden erledigt. Die WWK deckt bis zu 75 Prozent des Warmwasser-Bedarfs aus vorhandener Raumluft am Aufstellort. Damit erwärmt sie 300 Liter Wasser bis 55 Grad im reinen Wärmepumpenbetrieb und - bei Bedarf - auf 65 Grad durch eine zuschaltbare elektrische Zusatzheizung. Aus einer Kilowattstunde Energie erzeugt die WWK 300 PV bis zu vier Kilowattstunden Wärmeenergie. Das reicht bequem für die Warmwasser-Versorgung mehrerer Entnahmestellen. Das in Düsseldorf eingebaute Gerät ist ideal für das Zusammenspiel mit einer Photovoltaik-Anlage. Der Vorteil: Warmwasser lässt sich immer dann bereiten, wenn die PV-Anlage Strom generiert. Im integrierten Speicher wird das Warmwasser entsprechend lange vorgehalten. 
 
In Zeiten hoher Vergütungssätze war es für Hausbesitzer in der Vergangenheit gewinnbringender, selbst erzeugten Solarstrom für gutes Geld ins öffentliche Netz einzuspeisen, statt ihn selbst zu verbrauchen. Mittlerweile hat die Politik hier einen Riegel durch stark reduzierte Einspeisevergütungen vorgeschoben. Heute kann man durch Eigenverbrauch Geld sparen. Je mehr selbst verbraucht wird, umso weniger muss teurer Strom aus dem Netz der Energieversorger eingekauft werden.
 
Zu einem späteren Zeitpunkt will die Eigentümergemeinschaft überlegen, ob auch die darüber liegende Wohnung an das Verbundnetz angeschlossen werden soll. „Bis es soweit ist, wollen wir trotzdem schon Geld sparen. So sollen in Kürze die bisherigen hydraulischen Durchlauferhitzer gegen moderne elektronische von STIEBEL ELTRON ausgetauscht werden. „Pro Warmwassergerät und pro Jahr erwarten wir hierdurch eine Ersparnis von rund 150 Euro“, so Peter H. Nöcker.
 
Wie lautet sein Fazit zur Kombination von Photovoltaik und Warmwasser-Wärmepumpe? „Da die Energiepreise weiter steigen, wird sich die Investition künftig mit wachsender Geschwindigkeit amortisieren. Das Geld, das ich heute ausgegeben habe, ist für mich eine Art ‚Energiespar-Rente‘. Bisher anfallende Kosten werde ich zukünftig nicht mehr haben.“
 
Kontakt:
STIEBEL ELTRON GmbH & Co.KG
Dr.-Stiebel-Straße
37603 Holzminden
E-Mail: info-center @ stiebel-eltron.de
 

Themen

Wärmepumpen, Elektroheizungen, Photovoltaik, Energetische Sanierung
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