Wienerberger startet 2019 mit BIM- und Produkt-datentool WienerbergerConnect

Autor: Wienerberger GmbH

[WienerbergerConnect]: Von WienerbergerConnect (goBIM)  profitieren die Hauptbeteiligten eines Bauprojekts in mehrfacher Hinsicht.  Bild: Wienerberger
Absolut zuverlässig, stets aktuell und äußerst kompatibel – mit WienerbergerConnect bringt der führende Tonbaustoffhersteller europaweit ein wegweisendes BIM- und Produktdaten-Tool auf den Markt. Die Vorteile können bald auch Anwender und Kunden hierzulande nutzen. Mit der mehrstufigen Implementierung in Deutschland will die Wienerberger GmbH im zweiten Halbjahr 2019 starten.
Hannover, Januar 2019 – WienerbergerConnect ist ein flexibles, webbasiertes Tool, das alle Produkte von Wienerberger in allen relevanten BIM-Softwareformaten bereitstellt. Dies gewährleistet eine hohe Kompatibilität, so dass BIM-Objekte in vielen verschiedenen Softwareobjektformaten generiert werden, darunter Autodesk Revit, ARCHICAD, Tekla, Allplan und Trimble SketchUp.
 
„Unser Ziel ist es, höchst zuverlässige und kompatible digitale Daten bereitzustellen, denen unsere Kunden voll vertrauen können“, sagt Andreas König, Geschäftsführer der Wienerberger GmbH. Dies bedeutet nicht nur, dass die Informationen konsistent und stets auf dem neuesten Stand sind. Sondern auch, dass die Daten auf die jeweiligen lokalen Normen und Anforderungen zugeschnitten sind. WienerbergerConnect wird in zehn Sprachen angeboten und die Daten gemäß den ISO- und CEN-Anforderungen strukturiert. So bildet es internationale und lokale Standards ab und aktualisiert automatisch Datenblätter, Broschüren und vieles mehr. 
 
Datensätze oder 3D-Objekte können einzeln oder zusammen heruntergeladen werden, um die parametrische Funktionalität fortzusetzen. Produkte lassen sich nach Produktdaten und Leistungsmerkmalen filtern. Architekten und Verarbeiter können somit im richtigen Format auf die benötigten Daten zugreifen und sie an ihre Anforderungen anpassen. 
 
Viele Möglichkeiten, geringe Datenauslastung
 
Das neue Produktdatentool von Wienerberger ermöglicht nicht nur reine CAD-Modelle oder BIM-Objekte. „Wir können dadurch unsere Produkte auch mittels Konfiguratorsoftware, 3D-Brillen und Augmented Reality visualisieren“, erklärt Jürgen Habenbacher, Sprecher der Geschäftsführung der Wienerberger GmbH. Zudem soll beispielsweise das Steuern von 3D-BIM- und CAD-Teilen mit einer Wii-Fernbedienung möglich sein. „So können wir für Kunden Räumlichkeiten bereits in der Planungsphase bildhaft darstellen und mit ihnen virtuell begehen“, ergänzt Jürgen Habenbacher.
 
Trotz der Vielzahl an Optionen ist WienerbergerConnect auf eine möglichst geringe Datenauslastung ausgelegt. So werden in jeder Phase des Bauprojekts exakt „nur“ die jeweils benötigten Daten abgerufen – und „nur“ in dem Format, in dem sie benötigt werden. Ändern sich Produkte, werden alle dazugehörigen Daten aktualisiert und die Kunden automatisch darüber informiert. 
 
Zu jedem BIM-Datenobjekt von Wienerberger werden zunächst Produkteigenschaften, Leistungsmerkmale, Wartungsanforderungen, Garantiezeiten und Kontaktdaten,  angezeigt. In Zukunft werden die Angaben kontinuierlich erweitert, etwa um Informationen zu Vorlaufzeiten, Preisen und vielem mehr.
 
Weniger Kosten, mehr Zeit für kreative Kernaufgaben
 
„Versteht man BIM als Prozess entlang der gesamten Wertschöpfungskette, lassen sich bei Planung, Bau und Betrieb eines Gebäudes bis zu 20 Prozent Kosten einsparen“, sagt Jürgen Habenbacher. „Transparenz, Qualität und Effizienz nehmen dagegen deutlich zu – in Zeiten milliardenhoher Fehlerkosten am Bau ein gewichtiges Argument.“ Außerdem könnten sich Architekten wieder mehr auf ihre kreative Kernaufgabe fokussieren: Gebäude entwerfen. Denn dank BIM würden künftig sich wiederholende Detailarbeit, Spezifikationen, das Suchen nach möglichem interdisziplinärem Konfliktpotenzial und das Umformatieren von Daten entfallen. Mit der mehrstufigen Implementierung von WienerbergerConnect in Deutschland will die Wienerberger GmbH im Laufe des zweiten Halbjahres 2019 starten. 
 

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