Windenergie

Windenergie

Windenergie - Windenergieanlagen nutzen die Bewegungsenergie des Windes, die durch unterschiedliche Luftdruckverhältnisse in der Nähe der Erdoberfläche entsteht. In Deutschland dienen Windenergieanlagen ausschließlich der netzgekoppelten Erzeugung von Elektrizität. Moderne Windenergieanlagen nutzen das Auftriebsprinzip anstatt des Widerstandsprinzips. Sie setzen dem Wind keinen Widerstand entgegen, sondern der Wind erzeugt beim Vorbeiströmen an den Flügeln der Anlage einen Auftrieb, der Flügel der Anlage in Rotation versetzt. Mit dem Energiekonzept, das die Bundesrepublik im Herbst diesen Jahres vorlegen wird, werden die Antworten darauf gegeben, wie zukünftig die weitere Energieversorgung gestaltet werden soll. Dabei müssen die Potenziale der verschiedenen regenerativen Energieformen – Wind, Sonne, Wasser, Bioenergie und Geothermie entsprechend ihrem Stand der Technik umfassend genutzt werden, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Die erneuerbaren Energien stellen heute rund 10,1 % der Primärenergie und 16,1 % des verbrauchten Stroms. Nachdem die Potenziale der Wasserkraft in Deutschland bereits zu einem großen Teil erschlossen sind, bestehen die größten Ausbaupotenziale derzeit bei der Windenergie. Die technische Entwicklung ist hier weit fortgeschritten und belastbare Erfahrungen mit der Technik liegen vor. Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

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